Aktivitäten
Korrektur zum Bericht vom 21.12.2011
meine Anmerkungen zu den Vertretern in der
WAV-Versammlung muss ich verbessern:
Herr Dommaschk, Amtsdirektor von Elsterland und neuer
stellvertretender Vorsitzender der WVV ist mit nur 1 Stimme
für die Gemeinde Heideland im WAV WNL involviert, da Rückersdorf
zwar Gemeinde im Amt Elsterland ist, aber nach wie vor von Herrn
Keilwagen in Nachfolge von Herrn Büchner mit 3 Stimmen vertreten
wird. Ausgetreten ist übrigens Herr Pfützner, so dass Herr Drews,
Amtsdirektor von Plessa jetzt die Gemeinde Gorden-Staupitz mit
2 Stimmen im WAV vertritt.
PS: Bitte um Nachsicht zu der teilweise verwirrend anmutenden
Darstellung der Funktionäre, aber ich versuche nur, die Lichter,
die mir aufgehen weiter zu vermitteln und hoffe es gelingt ein
wenig,
vielen Dank
Dana Thomas
Bericht vom 21.12.2011
Hallo zusammen,
hier mein hoffentlich sachlicher Bericht von der WAV-Sitzung am
21.12.2012:
Kurz vor 18:30 Uhr wurde abgeschlossen und niemand mehr
eingelassen, so dass die noch fehlenden Stadtverordneten von
Sonnewalde wohl wieder nach Hause fahren mussten.
Eröffnet wurde die Runde pünktlich vor restlos gefülltem Saal
von Hartmut Müller, der zuerst die anwesenden Bürgerinnen und
Bürger und dann die Mitglieder der Verbandsversammlung begrüßte und
deren Vollzähligkeit und Beschlussfähigkeit sowie die
ordnungsgemäße Ladung feststellte.
Dann ging es schon los mit den Anträgen auf Änderung der
Tagesordnung:
Zuerst eingebracht worden war im Vorfeld der Antrag auf
Aussetzung der Beschlussfassungen zu den TOP 5 bis 16 (Gebühren und
Wirtschaftsplan) schriftlich vom Vertreter aus Doberlug-Kirchhain
und danach der Sonnewalder Antrag auf Vertagung der TOPs mit der
Begründung, dass es zu den kürzlich vorgestellten Kalkulationen
noch erheblichen Beratungsbedarf gibt und die Berücksichtigung des
ausstehenden Statusberichtes als grundlegend erforderlich erachtet
wird. Die Begründung aus Do.-Ki. dagegen stellte auf viele
Außentermine des Bürgermeisters ab, der dadurch nicht an der
letzten Stadtverordnetensitzung teilnehmen konnte, um die
"teilweise diffizilen Fragen" (so seine Worte) von Bürgern zu
beantworten und gibt bekannt, dass eine außerordentliche SVV am
11.01.2012 einberaumt wird.
Herr Busse nutzte diese Gelegenheit, um ebenfalls Herrn Seidel
zu einer Sonnewalder SVV einzuladen, um die Fragen bezüglich der
vorgestellten Trink- und Abwassergebühren zu klären.
Um die Sitzungstermine in 2012 ging es erst in einem späteren
TOP, aber bei der Festlegung des zusätzlichen Januar-Termins wurde
1 Woche nach dem 11.01. (SVV Do.-Ki) vorgeschlagen, von Sonnewalde
aber noch nicht bestätigt, da hier noch kein außerordentlicher
Sitzungstermin vor dem regulären SVV-Termin existiert.
Ob und warum die Beschlüsse so eilig gefasst werden müssen? Der
Verband dürfe keine Defizite im Haushalt zulassen.
In TOP 2 wurde nun der neue Vorsitzende der Verbandsversammlung
gewählt. Die Wahl sollte geheim abgehalten werden, da es 2
Wahlvorschläge gab. Dazu übernahm es Herr Seidel an der Seite des
amtierenden Versammlungsleiters, den ihm vorliegenden schriftlichen
Wahlvorschlag "Busse" vorzutragen - allerdings OHNE die zugehörige
Begründung, die den Vorschlag damit untermauert hätte, dass dem
stets stimmenunterlegenen Verbandsgebiet damit etwas mehr
politische Gewichtung und Verantwortung zuteil würde. Einfach
weggelassen. Als Nächstes wurde Herr Drews, Amtsdirektor von Plessa
von Herrn Broszinski vorgeschlagen mit der mündlichen Begründung,
er habe die nötige Erfahrung (Anm.: Herr Drews ist auch
Vorsitzender der Verbandsversammlungen des WAV Elsterwerda und des
Wasserverbandes Lausitz, im WAV WNL vertritt er die Gemeinde
Gorden-Staupitz mit 2 Stimmen). Die Wahl ging wie zu erwarten mit
14:8 Stimmen an Drews. Herr Dommaschk, Amtsdirektor von Elsterland
wurde als Stellvertreter wiederum von Herrn Broszinski
vorgeschlagen und einstimmig in offener Wahl angenommen (Er
vertritt die Gemeinden Rückersdorf mit 3 Stimmen und Heideland mit
1 Stimme im WAV, zu seinem Amt gehören auch die Gemeinden Schönborn
mit 3 Stimmen vertreten durch Herrn Müller und Schilda mit 1 Stimme
vertreten durch Herrn Mühlberg im WAV WNL).
Große Blumensträuße für die neuen Amtsträger.
Die Niederschrift des öffentlichen Teils der letzten Sitzung
konnten nur die teilgenommenen 3 Vertreter mit insgesamt 10 Stimmen
in TOP 4 absegnen.
Aufgrund der gestrichenen TOP 5-16 kam der ursprüngliche TOP 17
als 5. dran: Sitzungstermine 2012, deren Festlegung auf den
18.01.2012 mit einer Stimmenenthaltung vertagt
wurde.
6. stand nun der Beschluss zur Rückführung von 225.000 € zur
Tilgung eines internen Darlehens vom Bereich Kirchhain für
Trinkwasser Sonnewalde aus den vereinnahmten Beiträgen 2011, von
denen dann noch ca. 800.000 € übrig seien. Auf Nachfrage von Herrn
Müller, ob es was mit dem im vorliegenden Wirtschaftsplan
ausgewiesenen internen Darlehen i.H.v. 405.000 € zu 4,6% Zinsen zu
tun hat, wurde erklärt, dass dieses ein anderes Darlehen sei, und
zwar innerhalb der Kirchhainer Bereiche Trink- und Abwasser. Der
Beschluss ging dann einstimmig durch. Auf die Nachfrage in der
späteren Bürgerfragestunde, ob damit das gesamte interne Darlehen
erledigt sei, konnte ich keine schlüssige Antwort erfassen, nur
dass es lt. Statusbericht so vorgesehen ist.
Im neuen TOP 7 informierte der Verbandsvorsteher über
Winterpausen auf den Baustellen und abgeschlossene Maßnahmen.
Weitere AdV-Verfahren wären inzwischen vom Verwaltungsgericht
zugunsten des WAV entschieden (sprich die neuen Beitragssatzungen
haben wahrscheinlich keine offensichtlichen bzw. formellen Fehler
mehr, vorausgesetzt ein neueres Verfahren bringt kein anderes
Ergebnis). Aktuell seien 58,2% der Beiträge vereinnahmt worden. Der
Statusbericht sei Ende Februar / Anfang März 2012 zu erwarten.
In TOP 8 (neu) - Anträge und Anfragen führt Herr Dommaschk den
von den Rückersdorfer Gemeindevertretern gefassten Beschluss vor,
den er auch von seinen anderen Amtsgemeinden ankündigt und gleiches
den Kommunen Doberlug-Kirchhain, Massen und Gorden-Staupitz
empfiehlt. Und zwar wird mit dem Beschlusstext sinngemäß ein
Beschluss der Wasserverbandsversammlung gefordert,
der Sonnewalde auffordern soll, seinen Austritt aus dem
WAV zu beantragen. Zur Begründung wird angeführt, dass zur Fusion
angeblich die wirtschaftliche Schieflage des Trinkwasserbereiches
von Sonnewalde verschwiegen wurde und dass von Wasser21 jetzt
gefordert würde, dass die übrigen Verbandsmitglieder 0,58€/m³ mehr
für Trinkwasser bezahlen sollten, damit die Sonnewalder keine
Beiträge und weniger Gebühren zahlen müssten. (Wenn das mal keine
Neuigkeiten sind !!!) Unser Vertreter Werner Busse erbat sich
natürlich von Herrn Dommaschk erst mal die zugrunde liegende
Berechnung.
Selbst wenn ich wollte, eine Wertung in diesen Bericht einfließen
zu lassen, würde mir nicht leicht fallen. So war die gesamte
Zuhörerschaft wieder einmal ziemlich bedient. Axel Große
nutzte dann noch die Bürgerfragestunde, um seinem Unmut Luft zu
machen.
So, nun wünsche/n ich/wir uns allen friedliche Weihnachten mit ein
paar erholsamen Tagen, um im nächsten Jahr mit neuem Tatendrang den
bevorstehenden Aufgaben entgegen zu treten.
Dana Thomas
vom Runden Tisch - Wasser21
Cottbus
radioeins- und Rundschau-Spezial
am Dienstag, 29.11.2011, 19:00 Uhr
Abzocke oder gleiches Recht für alle - die Altanschließerbeiträge
in Brandenburg
Seit Monaten wird in Südbrandenburg diskutiert, demonstriert und
prozessiert. Gegen die sogenannten Altanschließerbeiträge regt sich
Widerstand. Allein in Cottbus sind über 7.000 Grundstücks- und
Wohnungseigentümer betroffen. Sie sollen bis zu siebenstellige
Summen zahlen, weil sie bereits vor der Wende an das Abwassernetz
angeschlossen waren. So steht es in einem Gesetz, das die vormalige
rot-schwarze Landesregierung unter Dach und Fach brachte. Die
Betroffenen fühlen sich abgezockt, kleine Unternehmen stehen wegen
der enormen Zahlungslast gar vor dem Aus.
radioeins und die Lausitzer Rundschau wollen darüber in Cottbus
diskutieren. Zu den Gästen der Livesendung gehören:
- Ralf Holzschuher, Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion und
Wegbereiter des Altanschließergesetzes
- Lothar Nicht, Beigeordneter für Ordnung, Sicherheit, Umwelt und
Bürgerservice der Stadt Cottbus
- Rainer Kühne, beratender Rechtsanwalt der Stadt
Cottbus
- Volkmar Knopke, Bürgerinitiative Altanschließer
Cottbus
- Richard Schenker, Vorsitzender des Haus- und
Grundeigentümervereins Cottbus und Umgebung e.V.
Das radioeins- und Rundschau-Spezial mit Jan Vesper
(radioeins) und Johannes M. Fischer (Chefredakteur Lausitzer
Rundschau) am 29. November von 19 bis 20 Uhr wird auf den
radioeins-Frequenzen 95,1 (Südbrandenburg) sowie 89,1 und 106,1
(Ostbrandenburg) live übertragen. Die Sendung im Kunstmuseum
Dieselkraftwerk Cottbus ist öffentlich.
Gruß M.Lehmann
Beispielhaft
... haben nun auch die Lübbener eine neue
Beitragssatzung "Schmutzwasser", wenngleich eine ganz andere als in
Elsterwerda.
Um eine verträgliche Lösung hat man sich ausgiebig Gedanken
gemacht, und 1,98 €/m² statt 2,56 €/m² beschlossen, und zwar mit
einer Zahlungsfrist von 6 Monaten.
http://www.lr-online.de/regionen/luebben/Altanschliesser-Stadtverordnete-beschliessen-Beitragssatzung;art1058,3562409
Ein Beispiel nehmen sich hoffentlich die Vertreter im WAV zumindest
in punkto "reiflicher Überlegungen", denn morgen, am 16.11. wird
die neue Kalkulation vorgestellt. Endlich kommen Zahlen auf
den Tisch, obwohl wir über diese sicher wenig erfreut sein
werden. Die Herstellungsbeiträge für Abwasser stehen ins Haus, und
auch wer selbst nicht angeschlossen ist, hat doch insgesamt das
Ausbluten unserer Region mit zu tragen. Wer direkt durch einen
Anschluss oder als bloßer Anlieger am Kanal betroffen ist,
wird schon den zu erwartenden Bescheid hochgerechnet haben und nun
gespannt die Entscheidungen der Wasserverbandsversammlung
mitverfolgen. Der Hammer kommt in diesem Jahr zwar nicht
mehr vor Weihnachten, aber dafür umso gewaltiger.
Um eine verträgliche Lösung geht es überall, und auch bei uns geht
es um nichts anderes. Darum wird der Runde Tisch - Wasser 21 erneut
die Mitglieder der Verbandsversammlung einladen, um gemeinsam
mit ihnen und Vertretern vom Landkreis und den hiesigen
Landtagsabgeordneten die Fragen und Probleme zu erörtern, die
uns konkret im WAV betreffen und weshalb hier nach knapp
1 Jahr keine spürbare Verbesserung erkennbar
ist.
Die Vorführung der aus der letzten Stadtverordnetensitzung
bekannten Präsentation in der morgigen Sitzung wurde uns übrigens
vom WAV aus zeitlichen Gründen verwehrt. Zu wünschen wäre von der
Verbandsversammlung trotzdem, dass die Unterzeichnung der
Musterverfahrensvereinbarung endlich umgesetzt wird, dass es eine
Fragestunde zu Beginn des öffentlichen Teils gibt (mit ausreichend
Platz für alle Interessierten), und natürlich eine rege Diskussion
bzw. Meinungsäußerungen der Verbandsvertreter. Was ich
persönlich glaube ist, dass die Vereinbarung mit
fadenscheinigen und haltlosen Argumenten vom Tisch gefegt wird,
wenn sie denn überhaupt zur Sprache gebracht wird, genau so die
Fragestunde, und dass wieder nur stilles Kopfnicken und
Gemurmel zu vernehmen sein wird, weil entweder das Interesse
an der Problematik nicht vorhanden ist oder der Mut zu freier
Meinungsäußerung fehlt. Gleichgültigkeit wäre dabei das schlimmere
Übel zusammen mit eigennützigem Denken... Morgen 17:30 Uhr wird es
sich zeigen.
In Cottbus gibt man auch nicht auf:
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Fraktionen-wollen-geringere-Kanalbeitraege;art1049,3569610
Mit freundlichen Grüßen
Dana Thomas
Heißes Eisen
Hallo zusammen,
in Lübben wird der Altanschließerbeitrag wie ein heißes Eisen
angefasst....
http://www.lr-online.de/regionen/luebben/Luebbener-Abgeordnete-machen-bei-Schmutzwasser-Satzung-einen-Rueckzieher;art1058,3553641
Den Bürgermeister, Herrn Bretterbauer haben wir u.a. in Potsdam
während der Gesprächsrunde in der CDU-Fraktion am 24.10.2011 kennen
gelernt. Dort wurden zum Thema sehr facettenreich Sichtweisen und
Erfahrungen dargelegt. Es war wirklich sehr interessant, die ganzen
Probleme aus verschiedenen Richtungen und aus verschiedenen
Gegenden zu hören.
Zuvor wurden von Herrn Lechleitner ( Innenministerium, Ref. III -
u.a. Schuldenmanagementfond) die Beweggründe für die
Altanschließerregelung und dass es eigentlich nichts Neues ist. Nur
die Umsetzung stellt sich teilweise schwierig dar. Aus seiner Sicht
gibt es jede Menge Möglichkeiten und Spielräume. Stichworte wie
Optionsmodell, verträgliche Zahlungsmodalitäten und
Billigkeitsprüfungen - ja sogar Fingerspitzengefühl - wurden
detailliert aufgegriffen und diskutiert.
Während unserer kurzen Präsentation wurde z.Bsp. kurz die
Vorgehensweise mit dem "Ratenzahlungsbescheid" erwähnt. Dieser
Begriff war allen anderen fremd
Für unsere Situation hatte man speziell für die Konstellation nach
der Fusionierung ein durchaus offenes Ohr, jedoch keine Lösung
parat. Mit einer klugen Idee würden wir ganz bestimmt offene Türen
eintreten. Dabei kam auch die Frage ins Gespräch,
ob tatsächlich weitere finanzielle Hilfen oder Kredite
ausgeschlossen seien. Die Aussage war keineswegs eine Bestätigung,
sondern "da muss man schauen, wie und woher nehmen .."
In Potsdam mit dabei waren:
Wasser21 (Enrico Reiche, Bernd Lehmann und ich)
CDU Elbe-Elster (Rainer Genilke)
VDGN (Fred Fischer, Berlin)
Haus- und Grundeigentümerverein (Herr Schenker, Cottbus)
BBU (Herr Diehn, Wittenberge)
Bürgermeister, Ortsvorsteher, Verbandsvorsteher u.a. Vertreter aus
Senftenberg, Lübben, Teltow, Emstal (Gemeinde mit 8 OT in 4
Zweckverbänden mit 4 verschiedenen Lösungen) und der CDU-Fraktion
bzw. vom MI (Wychmann, Petke, Lakenmacher, Senftleben, Peters,
Eichelbaum, Dombrowski)
Das Thema Trinkwasser-Beiträge ist noch nicht halbwegs geklärt,
aber die Abwasser-Beitragserhebung rückt immer näher - ohne Frage
ein heißes Eisen. Bleibt die Frage, wie man es anfasst !!!
Am 16.November ist die nächste öffentliche Sitzung der
Verbandsversammlung.
Mit freundlichen Grüßen
Dana Thomas
Lübbenau, Märkische Heide - Altanschließer
Hallo zusammen,
aktuell befasst sich jetzt auch der WAC (Lübbenau) mit
der Thematik "Altanschließerbeiträge". Besser gesagt, hier überlegt
man angestrengt und lotet verschiedene Varianten der Refinanzierung
sowie Möglichkeiten bei der Umsetzung aus. Auch Ergebnisse von
Gerichtsverfahren sollen in die Abwägung einfließen. Gelesen in der
LR unter
http://www.lr-online.de/regionen/luebbenau-calau/Verband-sucht-Altanschliesser-Loesung;art13825,3546354
Auch im LDS gibt es Verunsicherungen über die Rechtmäßigkeit der
Altanschließerbeiträge. Offensichtlich haperte es in der Gemeinde
"Märkische Heide" auch an umfassender Öffentlichkeitsarbeit.
Nachzulesen unter
http://www.lr-online.de/regionen/luebben/Zweifel-an-den-Beitraegen-fuer-Altanschliesser;art1058,3546777
Mit freundlichen Grüßen
Dana Thomas
wieder Beitragsbescheide im rbb
hier noch mal der direkte link zur
WAS!-Sendung
http://www.rbb-online.de/was/archiv/was__vom_24_10_2011/altanschliesser.html
Trink- und Abwasserbescheide wurden hier zusammengefasst. Bei uns
steht der Abwasserbescheid noch an.
Bei unserem gestrigen Gesprächstermin in Potsdam konnte man
uns nicht wirklich eine Lösung anbieten, aber einige spezielle
Probleme, die nur bei uns auftreten, konnten wir rüberbringen und
haben ungläubiges Kopfschütteln geerntet. Ausführlich berichte ich
noch später.
In der LR wird heute auch von der Gesprächsrunde letzte Woche
berichtet:
http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Runder-Tisch-Wasser-21-draengt-auf-Musterprozess;art1057,3543822
Presseschau
die Meldungen der letzten Tage und Wochen zum Thema
Altanschließer vermitteln einen guten Überblick über das in
Brandenburg um sich greifende Problem.
Im Anhang einige Zeitungsartikel für alle Interessierten zum
Nachlesen sowie die gestrige WAS!-Sendung zum Anschauen
http://www.rbb-online.de/fernsehen/programm/24_10_2011/6944089635.html
Zeitungsausschnitt1
Zeitungsausschnitt2
Zeitungsausschnitt3
Zeitungsausschnitt4
Zeitungsausschnitt5
Zeitungsausschnitt6
Zeitungsausschnitt7
Zeitungsausschnitt8
Zeitungsausschnitt9
Zeitungsausschnitt10
Zeitungsausschnitt11
Info Runder Tisch vom 20.10.2011
Hallo Leute,
gestern war nun unsere Gesprächsrunde mit den Mitgliedern der
Verbandsversammlung und Stadtverordneten. Wir wollten damit einen
offenen Gedanken- und Meinungsaustausch herbeiführen,
um mit unseren kommunalen Vertretern an einer gemeinsamen
Bewältigung der Probleme zu arbeiten.
Erschienen waren am Runden Tisch neben den Vertretern der Städte
Sonnewalde (u.a. Grit Radigk, Vorsitzende der
Stadtverordnetenversammlung) und Doberlug-Kirchhain (Lutz Kilian
und Thomas Boxhorn) erfreulicherweise auch Bodo Broszinski
(Doberlug-Kirchhain), Hartmut Müller (Schönborn) und Herr Prell
(Amt Kleine Elster). Abgesagt hatten die Vertreter von Elsterland
(Amtsdirektor Dommaschk) und Plessa (Amtsdirektor Drews).
Eingeladen und leider nicht erschienen waren die
Vertreter von Rückersdorf, Gorden-Staupitz und Schilda.
Vom Runden Tisch - Wasser21 wurde mit einer kurzen Darstellung des
Sachstandes und der Probleme das Gespräch zunächst auf die
"Vereinbarung mit der Prozessgemeinschaft" geleitet. Es stellte
sich heraus, dass dem WAV kürzlich wieder eine neue
umfängliche Stellungnahme seines Anwalts vorliegt, die aber
keine Gründe nennt, die der Unterzeichnung der Vereinbarung
entgegenstehen. Der Inhalt der Vereinbarung ist seit
einiger Zeit von beiden Anwälten auftragsgemäß zu
einer Formulierung geeinigt worden.
Die 3 Vertreter aus Doberlug-Kirchhain wollen nun mit einem
neuen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung das Thema
aufgreifen und (wie auch die Sonnewalder) in der nächsten
Verbandsversammlung am 16.11.2011 die Vereinbarung zum
Beschluss vorlegen.
Die beschriebene Darstellung von Sachstand und Problemen soll allen
in den nächsten Stadtverordnetensitzungen (bei uns am Mittwoch in
Pießig) in Form einer Präsentation vorgestellt werden.
Die Zeit von Herrn Broszinski war auf 1 Stunde begrenzt, so das wir
nur noch kurz auf das Thema "reine Gebührenfinanzierung" zu
sprechen kamen. Auch hierzu nahm man die Frage an den WAV mit,
wie sich eine verbrauchsabhängige Gebühr darstellen
würde.
Aller Anfang ist schwer. Wir werden die Gespräche fortführen. Die
abwesenden Mitglieder der WVV werden über die Inhalte
der letzten Gesprächsrunde informiert und zur nächsten Runde
wieder eingeladen. Dann sollen auch der Landkreis und unsere
Landtagsabgeordneten hinzugezogen werden.
In der nächsten Verbandsversammlung wird Herr
Müller beantragen, noch eine Bürgerfragestunde zu Beginn der
Sitzung einzuberaumen. Das heißt aber, dass die Geschäftsordnung
erst geändert und dann beschlossen werden muss.
Ach ja, Frau Lehmann von der LR war auch dabei und hat sich
nach Beendung des offiziellen Teils, als Herr Broszinski leider
gehen musste, gleich mit verabschiedet. Sicher hatte sie noch ein
paar Fragen an die 3 Abreisenden aus Do.-Ki. und vielleicht
redet sie ja beim nächsten Mal mit uns.
Weiterhin findet am Montag auf Einladung der CDU ein Gespräch in
Potsdam zu "Altanschließerfragen" statt.
Aufgrund des Beschlusses über eine reine Gebührenfinanzierung im
WAV Elsterwerda sind die dortigen Verantwortlichen schon heute nach
Potsdam bei der ILB geladen. Das Ergebnis dieses Termins dürfte
auch für unser Vorankommen grundlegende Auswirkungen haben.
In Cottbus gräbt man auch weiter an den Stadtverordneten. Montag
ist wieder Demo, organisiert von Haus&Grund, unterstützt von
der dortigen Bürgerinitiative. Sogar das Verwaltungsgericht wird
nicht verschont....
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Abwasser-Initiative-unterstuetzt-Demo;art1049,3539415
Mit freundlichen Grüßen
Dana Thomas
Runder Tisch - Wasser21
Gebühren steigen
in Elsterwerda sollen nun die Gebühren für alle
Trinkwassernutzer ab 2012 steigen. Ja logisch! Aber um wie viel?
Ein Sonnewalder würde schmunzelnd oder gar gelangweilt die Zeitung
beiseite legen, denn da steht: der m³-Preis steigt von 1,63 € auf
1,97 € und dass die Gebühren explodieren werden....
http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Trinkwasser-Finanzierung-kuenftig-nur-ueber-Gebuehren;art1059,3527508
http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Gebuehren-machen-Trinkwasser-teurer;art1059,3529120
Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt am Jahresende bei 120 m³
Trinkwasserverbrauch ganze 40 € mehr (skandalös, oder?). Wir
werden Anfang 2012 erfahren, wie die Mieter darauf reagieren, ob
sie dagegen demonstrieren und die Abwälzung der Kosten auf die
Grundstückseigentümer / Vermieter fordern werden.
Jeder Wasser-Kunde kann es für sich selbst mal übers Jahr
ausrechen, was wirklich teuer ist: Strom, Heizöl/Gas,
Benzin/Diesel oder Wasser?
Beim Durchschnittshaushalt entfallen derzeit Jahreskosten von
1.200 € auf Strom
2.800 € auf Heizen
400 € auf Trinkwasser (bei uns)
Sicher ist unser Wasser im Vergleich zu anderen Versorgungsgebieten
fast doppelt so teuer, man könnte aber auch sagen: halb so
billig!
Früher waren 10 DM/m³ nicht vorstellbar, weil wir es gewohnt waren,
Wasser praktisch kostenlos zu haben. Aber was hat vor 10 Jahren das
Heizöl gekostet? Richtig, noch 1998 weniger als die
Hälfte.
Wasser muss wirklich bezahlbar sein. Für alle!
Gebührenvariante in Elsterwerda beschlossen
Elsterwerda hat die Gebühren-Variante
beschlossen:
http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Trinkwasser-Finanzierung-kuenftig-nur-ueber-Gebuehren;art1059,3527508
Na also, es geht doch. Glückwunsch an die Grundstückseigentümer in
und um Elsterwerda!
AdV wieder abgelehnt
Hallo zusammen,
die Anträge auf Aussetzung
der Vollziehung sind nun schon abgelehnt. Die
Mitglieder der Prozessgemeinschaft werden sich gewundert haben,
dass die Post nicht über den Anwalt, sondern direkt vom WAV
kam. Ich fand es jedenfalls merkwürdig. Sicher soll damit die PG
wieder als hinfällig dargestellt werden, was nicht stimmt. Aber das
Schlimme daran ist, dass damit Einsparmöglichkeiten ignoriert und
mit Zustellung per PZU an jeden Einzelnen unnötig Kosten erzeugt
werden. Mit PZU kosten die mehr als 400 Briefe über 1.600 €, ein
Päckchen zum Anwalt ca. 10 €.
Dem ablehnenden Bescheid braucht nicht widersprochen werden. So wie
es in der Rechtsbehelfsbelehrung steht, kann jederzeit noch die
gerichtliche Anordnung der aufschiebenden Wirkung beantragt werden,
ohne Fristsetzung. Dazu wird innerhalb der PG
ein Musterfall gewählt.
Außerdem werden Kandidaten aus der PG für die Auswahl neuer
Musterverfahren gesucht. Es sollten typische Fälle sein
(durchlaufende Grundstücke vom Innen- in
den Außenbereich) und einen Beitrag von 2 - 3 T€ haben. Wer
bereit ist, seinen Fall zur Verfügung zu stellen, bitte
melden.
Demnächst bietet sich in einigen wichtigen Gesprächen die
Möglichkeit, auch und besonders über untypische Einzelfälle zu
reden. Die teilweise fragwürdigen Vorgänge können nur anhand von
Fallbeispielen, auch anonym, erörtert werden.
Z.Bsp. solche
- mit enorm größerer Fläche im neuen Bescheid oder
- Aufhebung + Neubescheid + Änderungsbescheid oder
- Ratenzahlungsbescheid ohne Änderung nach
Aufhebungsbescheid
Mit freundlichen Grüßen
Dana Thomas
Runder Tisch - Wasser21
Altanschließer Elsterwerda
lest euch das mal durch. Da fordern die
Gemeindevertreter von Röderland mehr Informationen und Bedenkzeit
zur Beschlussfassung über die Altanschließerbeiträge im WAV -
E`da ein (davon können wir nur träumen), und dann wird ihnen
das Messer auf die Brust gesetzt ...
http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Auch-Roederland-will-Variantenvergleich;art1059,3521285
Und in Hohenleipisch verzichtet man auf die Abwägung der Varianten,
geht bei 50 Cent/m² mit und versucht noch, eventuell, falls
möglich, lockere Zahlungsmodalitäten im Beschlusstext wieder zu
finden, anstatt sie konkret einzufordern.
http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Altanschliesser-Hohenleipisch-zunaechst-fuer-50-Cent-Variante;art1059,3520121
Die Stimmenverteilung sieht lt. Verbandssatzung so aus:
Elsterwerda 2 Stimmen
Bad Liebenwerda 1 Stimme
Plessa 1 Stimme
Röderland 1 Stimme
Hohenleipisch 1 Stimme
... nicht so einfach mit der Mehrheitsbildung wie im WAV -
WNL
Neues vom Runden Tisch
Neues vom Runden Tisch - Wasser21
Wir haben uns entschlossen, dem Hinweis der "höheren" Stellen zu
folgen, und uns auf die kommunale Selbstverwaltung zu besinnen. Das
heißt, wir suchen das Gespräch mit unseren Abgeordneten, also den
Mitgliedern der WAV-Versammlung, zusammen mit einigen
Stadtverordneten und im Beisein der Presse (LR), um die
Vorgehensweisen des WAV bei der Beitragserhebung zu
erörtern.
Trotzdem arbeiten wir weiterhin an allen Fronten: Der Brief an
Herrn Platzeck ist mit Bestätigung vom 26.09.2011 angekommen. Man
bittet aber um noch etwas Geduld wegen der Fülle der Anfragen. Er
wird dennoch wie geplant, nun auch den Landtagsabgeordneten
aus EE (Genilke, Steinmetzer-Mann, Hackenschmidt) zur Kenntnis
gegeben.
Nächste Woche wird der Runde Tisch - Wasser21 wiederum in Potsdam
beim nächsten "Runden Tisch auf Landesebene" mit Vertretern des
VDGN, des BBU, von Haus und Grund Cottbus dabeisein, wo über die
weitere Verfolgung der bekannten Ziele beratschlagt wird, die da
wären:
· weg von der
Beitragsfinanzierung auf Basis von Flächen – hin zu reiner
Gebührenfinanzierung
· STOP von weiteren
Investitionen bzgl. Schaffung oder den Ausbau großer zentraler
Abwasseranlagen
· Entschuldung von
vergangenen Fehlinvestitionen durch Land / Bund / EU – nicht durch
den Bürger
· Schaffung von
wirtschaftlichen Abwasserlösungen, welche für alle Bürger (Stadt
oder ländliche Region) tragbar sind
· Regulierung des
Trinkwasser- und Abwassermarktes in Brandenburg/Deutschland
· Änderung des KAG im
Bezug auf vorgenannte Ziele
Mit dem VDGN beraten wir momentan die weitere
Vorgehensweise in der neuen Runde der Beitragserhebungen. Viele
Aufhebungs- und Neubescheide wurden erlassen und sind von den
Widerspruchsführern entsprechend erwidert worden. Wir haben hierzu
sehr umfassend und ausgiebig informiert. Nun gilt es, nach
Ablauf der allgemeinen Fristen, die weitere Handhabung in Form der
"Vereinbarung über die Musterverfahrensführung" zu klären und es
werden neue Musterverfahren innerhalb der Prozessgemeinschaft
ausgewählt. Allen Widerspruchsführern wird seitens des WAV wiederum
das Ruhenlassen der Widerspruchsverfahren angeboten
werden.
In Elsterwerda steht die Entscheidung über die sog.
"Altanschließer" - Beitragserhebung in der nächsten Woche an. Diese
erwarten wir gespannt, da sie nicht ganz ohne Auswirkungen für alle
anderen Betroffenen bleiben dürften.
Im Crinitzer Verband wird weiter an der eigenen Kläranlage
gefeilt:
http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Crinitzer-hoffen-auf-volle-Foerderung-der-neuen-Klaeranlage;art1057,3518979
Mit freundlichen Grüßen und bis bald,
Dana Thomas
Runder Tisch - Wasser21
Kommunen beschweren sich beim Verfassungsgericht
Wer hätte gedacht, dass auch Kommunen nicht
alles ohne zu Meckern hinnehmen müssen, was von oben kommt
...
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Cottbus-beschwert-sich-beim-Verfassungsgericht;art1049,3513729
heute aus Cottbus, Sonnewalde und Elsterwerda
in Cottbus hat die IHK heute ihre Umfrage
zu den Auswirkungen der Beitragserhebung für die ansässigen
Unternehmen ausgewertet und veröffentlicht:
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Kanalbeitraege-bringen-Unternehmen-in-Schwierigkeiten;art1049,3511000
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Kanalbeitraege-bringen-Cottbuser-Unternehmen-in-Schwierigkeiten;art1049,3510544
Ähnlich dürfte sich das Problem bei uns darstellen.
Aktuell berichtet der Petitionsausschuss über seine
Tätigkeiten:
Allein in den Monaten Juni bis September wurden in 4 Sitzungen
allein für Sonnewalde (mit Frankena) 45 Beschlüsse zum Thema
Herstellungsbeiträge gefasst. Das waren ca. 20% aller mit Bescheid
erledigten Petitionen für ganz Brandenburg.
Man kann also davon ausgehen, dass unsere Sorgen wahrgenommen
wurden, auch wenn uns der Petitionsausschuss keine prompte Abhilfe
schaffen kann...
Nachlesen kann man es hier:
http://www.parldok.brandenburg.de/parladoku/w5/drs/ab_4000/4018.pdf
Bei der gestrigen Bürgerinformation in Plessa war Bernd Lehmann
zugegen und berichtete mir heute morgen kurz am Telefon:
Viele Stunden wurde gestern Abend diskutiert, nachdem
endlich die Zahlen der Globalkalkulation des WAV Elsterwerda
vorgestellt wurden. Heftige Tumulte rief die Aussage zu dem
kalkulierten Beitragssatz hervor (die genauen Zahl stehen
sicherlich morgen in der Zeitung). Zur Umsetzung vorgeschlagen
wurde der Verbandsversammlung dann ein Bruchteil, nämlich 0,50 €/m²
brutto mit einer Zahlungsfrist von
3 Monaten
!!! Auch hier wird massiv auf einen Beschluss der
Verbandsversammlung am 11.10. gedrängt, mit dem Argument der
gefährdeten Fördermittel von 8 Mio. € aus dem SchMF. Jedoch haben
sich die Abgeordneten dort teilweise öffentlich in der Form
geäußert, dass sie nicht oder nur schlecht zu den Hintergründen
informiert sind und sich nicht in der Lage sehen, einen
entsprechenden Beschluss zu fassen.
Viele Grüße
Dana Thomas
WAV Elsterwerda
im benachbarten WAV Elsterwerda wird es immer
interessanter, auch für uns.
http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Buerger-pokern-in-Plessa-um-Altanschliesser-Varianten;art1059,3509702
Das Nachdenken bei den Politikern ist in vollem Gange.
Auf Landesebene arbeiten die 3 großen Verbände in Brandenburg
(VDGN, Haus und Grund, BBU) und Wasser21 weiter am gemeinsamen
Ziel. Mehr davon wird es Mitte Oktober zu berichten
geben.
Damit sich in unserem WAV auch etwas bewegt, wird gerade der
nächste Runde Tisch - Wasser21 vorbereitet und soll noch im Oktober
stattfinden.
Die nächste Verbandsversammlung des WAV Westniederlausitz ist erst
wieder Mitte November.
Die Niemand-zahlt-Lösung
die LR berichtet jetzt aus Cottbus, dass
momentan noch die politische Mehrheit für das Rheinsberger Modell
(Beiträge zurück + Gebührenfinanzierung) fehlt. Aber es fehlen
dazu ja auch noch konkrete Zahlen, also wie hoch der m³-Preis
würde, damit man sich eine Meinung bilden kann und
Überzeugung von einer gerechten Lösung erlangt ...
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Der-Blick-zu-den-Nachbarn-Die-Niemand-zahlt-Loesung;art1049,3506568
Und wie hoch wäre bei uns die Trinkwassergebühr? Diese Frage im
Juli an den WAV gerichtet, stieß dort "etwas auf
Verwunderung. Die Beantwortung der Fragen ergibt sich schon aus den
vorliegenden Statusberichten ..."
Wer nun im Statusbericht nachliest, wir keineswegs die Antwort
finden. Als Begründung wird aufgeführt: "Eine weitere
Kreditaufnahme ist durch den Statusbericht ausgeschlossen..."
Das steht nun aber nicht so im Statusbericht drin, dort geht es
konkret um Kredite für Investitionen. Also gibt es auch bei uns
noch Klärungsbedarf für den nächsten Runden Tisch, der im Oktober
stattfinden wird.
In Rheinsberg steigen die Gebühren um 0,45 €/m³ TW und um 0,53 €/m³
AW, das sind für einen Haushalt mit einem Verbrauch von 100 m³
im Jahr 45 € Mehrkosten für Trinkwasser und 53 € mehr für
Abwasser.
Eine Niemand-zahlt-Lösung gibt es also nicht, und das ist allen
klar. Eine gerechtere Lösung ist das Ziel, denn die gibt
es.
In der BZ berichtet man aktuell sehr interessant zum Thema mit
der Überschrift "überflüssige Regelung":
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/357696/357697.php
Cottbusser Politik streitet auch
hier nur die heutige LR-Meldung aus
Cottbus
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Cottbuser-Politik-streitet-ueber-Kanalbeitraege;art1049,3506565#formular
Noch ist Zeit, aber sicher sind inzwischen alle Widersprüche zur
letzten Beitragsrunde beim WAV abgeliefert?!
Ansonsten ist es ja noch ein paar Tage möglich.
Der 25-Cent-Vorschlag
... kommt aus Bad Liebenwerda und steht heute in
der LR
http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Kurstadt-will-maximal-25-Cent-pro-Quadratmeter-von-Altanschliessern;art1059,3504858
Ob der Vorschlag aufgenommen wird? Wir hatten
zwischenzeitlich den gleichen Lösungsansatz ins Auge gefasst
und vorgeschlagen, leider mit ablehnender Resonanz.
Was wohl passiert, wenn die Verbandsversammlung den entscheidenden
Beschluss am 11. Oktober nicht fasst?
Oder lassen sich die Abgeordneten mehrheitlich mit
Fördermitteln aus Potsdam überzeugen?
In 3 Wochen wird es sich herausstellen.
Neues vom Wassermarkt
die Presse meldet:
"Die Landeskartellbehörde hatte die Höhe von privatrechtlich
festgesetzten Trinkwasserpreisen untersucht..."
http://www.dnews.de/berlin-brandenburg/613801/kartellbehorde-niedrigere-preise-trinkwasser.html
oder hier
http://www.mwe.brandenburg.de/sixcms/detail.php/bb1.c.263911.de
Leider kann man den Meldungen nicht entnehmen, um welche Höhe von
Trinkwasserkosten es in den 4 Fällen ging, schade.
Erstaunlicherweise liegen die Preise privater Versorger nicht
annähernd in unserer Größenordnung!
Z.Bsp. bei den viel diskutierten "Berliner Wasserbetrieben" kostet
der m³ TW derzeit 2,17€ und bei uns 2,57€ (wobei die Grundgebühren
für einen normalen Haushalt dort 16,79 € und bei uns 89,88 € im
Jahr betragen), nachzulesen hier
http://www.bwb.de/content/language1/html/204.php
was sich in Cottbus tut
nicht nur Elsterwerda bewegt sich. Auch aus
Cottbus berichtet die LR wieder zum Thema Altanschließer, denn dort
beginnen die Politiker nachzudenken - sorry - umzudenken
http://www.lr-online.de/regionen/cottbus/Korrektur-der-Kanalbeitraege-gefordert;art1049,3502144
... und Herzberg meldet zum Thema Folgendes:
http://www.lr-online.de/regionen/herzberg/Vorerst-Verzicht-auf-Beitraege-fuer-Altanschliesser;art1056,3502013
Politik streitet um (gegen) Altanschließerbeiträge
http://www.lr-online.de/regionen/elsterwerda/Pfuetzner-kontert-Heinrich-Kritik;art1059,3497606
Was sagt ihr dazu?
Mit freundlichen Grüßen
Dana Thomas
bezahlen oder nicht?
Hallo zusammen,
eine Frage beschäftigt fast alle Widerspruchsführer anhaltend:
Bezahlen oder nicht? Eigentlich will oder kann man nicht bezahlen,
aber die Säumnis von 1% monatlich wiegt doch schwer mit der Zeit.
Was ist nun besser?
Also wenn mich jemand fragt: Keins von beiden. Wir lassen uns
jedenfalls die 3.300 € zurückzahlen, die wir auf den 1. Bescheid
hin nach 6 Monaten bezahlt hatten und dann überlegen wir uns,
welchen Teilbetrag wir dann (unter Vorbehalt)
anzahlen, so dass die Säumnis für den verbleibenden Betrag zu
verkraften ist, und hoffen, dass das alles nicht zu lange
währt.
Wie ist es in Eurem Ort mit den Fragen, alles geklärt in den
Einwohnerversammlungen?
Ein schönes Wochenende wünscht
Dana Thomas
Rundmail vom 17.09.2011
es geht doch
Guten Morgen in die Runde der LR-noch-Leser und
Nicht-mehr-Leser,
gleich 2 Schlagzeilen zum Beitrag über unsere Kundgebung
vom Mittwoch auf LR-online. Damit dürfte Frau Lehmann ihren Status
als unabhängige Berichterstatterin zumindest im Ansatz
rehabilitiert haben. Auch wenn wir an den Begrifflichkeiten noch
etwas arbeiten müssen, weiter so!
http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/-bdquo-Wasser-21-ldquo-fuehlt-sich-getaeuscht;art1057,3496307
http://www.lr-online.de/regionen/finsterwalde/Runder-Tisch-bdquo-Wasser-21-ldquo-Sonnewalde-mobilisiert-450-Altanschliesser;art1057,3495932
Mit freundlichen Grüßen
Dana Thomas
Rundmail vom 16.09.2011
Information der Ortsvertreter
an alle Kollegen Ortsvertreter
zusammenfassend von der Infoveranstaltung am
Montag einige wichtige Hinweise (auch für
Nichtteilnehmer):
- Widersprüche auf neue Bescheide sind notwendig, die
Ausnutzung der Frist als Bedenkzeit wird empfohlen, ebenso die
Organisation der nachweisbaren Zustellung. Es muss davon
ausgegangen werden, dass wiederum allen Widerspruchsführern
das Ruhen lassen der Verfahren bis zu einem rechtskräftigen Urteil
angeboten wird. Sofern trotzdem jemand einen Widerspruchsbescheid
(also eine Ablehnung) erhält, sieht der Rechtsweg vor, innerhalb
von 4 Wochen Klage einzureichen oder der Bescheid wird
rechtskräftig.
- geänderte Flächen,
insbesondere erheblich abweichende sollten individuell
überprüft, z.Bsp. in der Stadtverwaltung-Liegenschaften, und ggf.
beanstandet werden
- bei Nichtzahlern Aussetzung der Vollziehung mit beantragen.
Auch wer beim ersten Mal bezahlt hat und jetzt sein Geld
zurückfordert, hat jetzt die Möglichkeit, neu über den Zeitpunkt
der Zahlung zu entscheiden unter Beachtung ggf. anfallender
Säumniszuschläge.
- bereits angefallene Säumnis und Aussetzungszinsen für den
1. Bescheid könnten demnächst per Bescheid ins Haus flattern, auch
hier Widerspruch einlegen und prüfen lassen, ob dies rechtmäßig
geschieht.
- an Vordrucken zur Unterstützung im Papierkrieg wird
gearbeitet, diese werden umgehend zur Verfügung
gestellt, rechtzeitig zu allen Einwohnerversammlungen
bzw. zur öffentlichen Kundgebung am 14.09. in Kirchhain
- die Prozessgemeinschaft steht noch immer jedem
Widerspruchsführer offen, hier wird man zuverlässig informiert,
beraten und betreut. Die Aussage von Herrn Seidel gegenüber den
Mitgliedern der Prozessgemeinschaft, die Bevollmächtigung des
Rechtsanwaltes Schallschmidt sei geendet, stimmt nicht und
es ist auch keine neue Vollmacht erforderlich.
- weitere Informationen wird es am 14.09. geben, und zwar für
alle Betroffenen und Interessierten. Vielleicht auch die eine oder
andere Neuigkeit. Nicht alle Leute sind per E-Mail erreichbar,
daher die Empfehlung geben, sich regelmäßig zu informieren,
d.h. nicht unbedingt nur Zeitung lesen!
- Bei Fragen stehen wir gern zur Verfügung, Meinungen, Kritik
oder Lob nehmen wir ebenso gern entgegen.
Mit freundlichen Grüßen
Dana Thomas
Rundmail vom 07.09.2011
von der Kundgebung am 14.09.2011
Kundgebung Info Veranstaltung Wasser21
Hallo zusammen,
unsere Kundgebung gestern war doch eine recht gelungene
Veranstaltung für alle Sonnewalder, die von Herstellungsbeiträgen
betroffen sind. Besonders durch die zahlreichen Teilnehmer, es
waren ca. 450, können wir zusammen stolz auf unser geschlossenes
Auftreten sein. So interessierte sich im Nachhinein doch noch die
Presse für uns, die LR wird noch berichten.
Die vorbereiteten Kopien der "Resolution" haben also auch
bei Weitem nicht für alle Teilnehmer gereicht. Daher im Anhang
das Dokument zum Nachlesen sowie ein Erinnerungsfoto (wer mehr
möchte, bitte melden)
Thematisiert wurden auch Trink- und Abwasserpreise u.a. mit
Hilfe des "Abwassermonitor2008", dieser
hängt hier an. Fast schon unglaubwürdig
erscheinen die Zahlen für Sonnewalde, wenn man sie der Liste
hinzufügt! Und zwar lautet die zusätzliche Zeile wie folgt:
Stadt: Sonnewalde Gesamtkosten:
1.311,47€ Grundgebühr:
144,00€ Abwassergebühr:
1.140,80€ Kanalbaubeitrag: ca. 26,67€
Der Ballon war ja auch ganz anschaulich.
Mit freundlichen Grüßen
Dana Thomas